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Die Pflegeversicherung sollte mit einer Pflegezusatzversicherung ergänzt werden!

MIt einer Pflegezusatzversicherung sollte die staatliche Pflegeversicherung ergänzt werden, damit später im Pflegefall keine hohen Kosten auf die Angehörigen abgewälz werden müssen oder eigene Ersparnisse wie z. B. das eigene Heim oder Sparrücklagen aufgebraucht werden müssen. Drei Möglichkeiten zur Absicherung für eine Zusatzpflegeversicherung gibt es: Die Pflegetagegeldversicherung, Pflegerentenversicherung oder die Pflegekostenversicherung.

Warum benötige ich eine zusätzliche Pflegeversicherung?

Die gesetzliche Pflegeversicherung wurde 1995 eingeführt, jeder der in Deutschland krankenversichert ist, ist auch gesetzliche Pflegeversichert. Da es seit 2009 pflicht ist, sich in Deutschland gegen Krankheit zu versichern, besitzt praktisch auch fast jeder eine gesetzliche Pflegepflichtversicherung.

Die Pflegeversicherung bietet einen guten Grundschutz. Sie leistet bei häuslicher Pflege wie auch bei Pflege im Heim. Zum 1. Juli 2008 wurde die gesetzliche Pflegeversicherung zum erstenmal reformiert. D. h. nach über 13 Jahren die erste Dynamik! Leider nicht in der 1. und 2. Pflegestufe im Heim, hier blieben die Leistungen gleich. Die genauen Leistungen finden Sie im Menüpünkt "Leistungen".

Warum gibts die Pflegelücke? Die staatliche Pflegeversicherung ist nur als eine Art - Teilkasko-Versicherung gedacht, sie leistet nur für die Pflegekosten, nicht aber für eine Unterbringung in einem Heim oder Sonderleistungen bei der häuslichen Pflege.

In der 2. Pflegestufe in einem Pflegeheim fallen rund 3.000 € Kosten an abzgl. der Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung von 1.279 € beträgt die

Pflegelücke = 1.721 € pro Monat

Viele wissen das nicht und glauben noch immer, dass die gesetzliche Pflegeversicherung die Kosten im Pflegefall übernehmen würde oder nach dem Motto, dann zahlt doch das Sozialamt! Das Sozialamt leistet nur, wenn keine eigenen Mittel mehr vorhanden sind. D. h. wenn z. B. ein Sparbuch, ein Eigenheim, Wertgegenstände, etc. nicht mehr zur Finanzierung der Pflegekosten hergezogen werden können, dann könnte das Sozialamt die Kosten übernehmen, könnte: Leider greift das Sozialamt auch auf die Kinder zurück und bittet diese bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze zur Kasse.

Was für Möglichkeiten bieten sich zur Absicherung der Pflegekosten?

Pflegetagegeldversicherung oder Pflegerentenversicherung

Drei Varianten für eine Pflegezusatzversicherung stehen zur Auswahl:

Mit einer Pflegezusatzversicherung kann man die gesetzliche Pflegeversicherung deutlich aufstocken. Egal ob man sich für ein Pflegetagegeld, einer Pflegekostenversicherung oder einer Pflegerentenversicherung entscheidet. Fakt ist, nur mit so einer Pflegezusatzversicherung kann man die Lücken der Pflegepflichtversicherung schließen oder wenigstens minimieren. Stiftung Warentest bzw. Finanztest empfiehlt den Abschluss möglichst noch in jüngeren Jahren, denn je später der Abschluss erfolgt, desto teurer wird die Pflegezusatzversicherung (z. B. Pflegetagegeldversicherung).

Was tun, wenn Sie gerne eine Pflegetagegeldversicherung abschließen möchten, aber jedoch schon etliche Vorerkrankungen haben? (z. B. Diabetes oder eine andere schwere Krankheit). Es gibt Versicherungsunternehmen die ohne große Gesundheitsprüfung oder ohne umfangreiche Gesundheitsfragen auch schon im höheren Alter günstig versichern.

Egal ob eine Pflegekostenversicherung oder Pflegetagegeldversicherung

Versicherungsexperten (in der Regel unabhängige Versicherungsmakler) vergleichen für Sie unverbindlich und kostenfrei so gut wie alle Pflegetagegeldtarife, Pflegerententarife oder Pflegekostentarife nach Ihren Bedürfnissen. Fordern Sie einfach ein unverbindliches Angebot an.


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