Hanse Merkur - Tarif PA

Die Hanse Merkur hat pünktlich zum neuen Finanztest Ausgabe 05/2013 ihren neuen Tarif PA eingeführt. Verkaufsstart war der 19.4.2013.

Finanztest bewertete diesmal besonders die Leistung ohne Pflegestufe (Demenz), auch eingeschränkte Alltagskompetenz genannt (noch keine Pflegebedürftigkeit gegeben).

Interessant ist, dass der Tarif deutlich günstiger ist als bei allen anderen Mitbewerbern. Vermutet wird, dass der Tarif noch mit einem Rechnungszins von 3,5% berechnet wurde. Trotzdem muss der Kunde hier keinen Nachteil haben, solange das Unternehmen die Verzinsung auch erwirtschaftet.

Auch im Finanztest 05/2015 kam der Tarif auf die oberen Ränge.

Modellkunden 55 Jahre auf Platz 2, bei ungeförderter Pflegetagegeldversicherung und Platz 1, kombiniert mit Pflege Bahr, Tarif PA / PB.

Tarif PA

Tarif - Hanse Merkur PA

Finanztest bewertete diesen Tarif in der Altersgruppe 45 mit sehr gut (Note 1,3) und in der Altersgruppe 55 auch mit sehr gut (Note 1,5). Der günstige Beitrag wirkte sich hier extrem positiv auf die Demenzleistung aus, welcher 25% vom versicherten Tagessatz beträgt. Aufgrund des günstigen Beitrages wurde der Tarif mit 100 Euro pro Tag berücksichtigt und bietet daher die maximale Leistung von 750 Euro in Pflegestufe 0 und Pflegestufe 1 an. Abzüglich des Tarifbeitrages beträgt die Leistung noch knapp 700 Euro in diesen Pflegestufen.

Wichtige Leistungsmerkmale im Überblick:

  • Pflegestufe 0 = 25%
  • Pflegestufe 1 = 25%
  • Pflegestufe 2 = 50%
  • Pflegestufe 3 = 100%
  • Dynamik (Inflationsausgleich) ist ohne neue Gesundheitsprüfung mitversichert. Diese wird jährlich überprüft. Der Kunde kann 2 x widersprechen, beim dritten Mal entfällt die Dynamik.
  • Keine Wartezeit
  • Nachweis der Pflegebedürftigkeit durch den med. Dienst, jedoch kann der Versicherer verlangen sich vom Arzt des Versicherers untersuchen zu lassen.
  • Leistung auch während eines Krankenhausaufenthaltes (wenn eine Pflegebedürftigkeit vorliegt!)
  • Hilfeleistungen, wie z. B. Hotline, Vermittlung eines Pflegeplatzes, etc. sind inklusive

Was nicht gut gefällt:

  • Keine Beitragsfreistellung im Pflegefall, das bedeutet, wenn später die Beiträge doch deutlich ansteigen, so kann es passieren, dass die Beiträge die Leistungen im Pflegefall "auffressen".
  • Kein einfacher Nachweis der Pflegebedürftigkeit - der Versicherer hat immer die Möglichkeit, eine Nachprüfung anzuordnen.
  • Keine Flexibilität im Tarif, da der Tarif ein "starrer Tarif" ist; was bedeutet, dass prozentual immer die Leistung vorgegeben ist. Wünscht man sich jedoch eine hohe Leistung im Pflegeheim oder in Pflegestufe 1, so muss immer der ganze Tarif erhöht werden.
  • Sehr umfangreiche Gesundheitsfragen
  • Höchstaufnahmealter 65 Jahre

Kunden über 65 Jahre oder Menschen mit Vorerkrankungen könnten bei diesem Tarif ein Problem haben, da die Gesundheitsfragen sehr umfangreich sind, und man daher mit Zuschlägen rechnen muß.

Bitte fragen Sie hier bei uns an, wir suchen Ihnen eine Alternative, welche evtl. noch bessere Leistungen hat. Sprechen Sie uns einfach an.

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